Durchstöbere unsere Sammlung aus über 500 realistischen Prüfungsfällen für das 3. Staatsexamen (M3). Wähle zwischen klinischen Szenarien, EKG-Training und Röntgen-Diagnostik.
Abdominalschmerz
Eine 19-jährige Studentin stellt sich Abends in der Notaufnahme vor. Zunächst seit dem Morgen diffuse periumbilikale Schmerzen mit Übelkeit, inzwischen wandernder Schmerz in den rechten Unterbauch, Appetitlosigkeit, 38,4 °C. Kein Durchfall, einmaliges Erbrechen. Keine Vor-OPs, keine Dauermedikation. Letzte Regel vor 3 Wochen.
Thoraxschmerz
Eine 73-jährige Patientin stellt sich wegen seit 6 Stunden bestehenden Palpitationen und Luftnot in der Notaufnahme vor. Der Puls ist unregelmäßig, RR 150/95 mmHg, HF 138/min, SpO₂ 95% an Raumluft. Es bestehen bekannte KHK und arterielle Hypertonie.
Thoraxschmerz
Sie sind Notarzt am Samstagvormittag um 11 Uhr. Ein 61-jähriger Mann klagt über Thoraxschmerzen und Dyspnoe. Bei Ihrem Eintreffen ist noch kein RTW vor Ort. Die Ehefrau führt Sie in die Küche, wo der Patient schmerzgeplagt und kaltschweißig am Tisch sitzt.
Perioperatives Management
Herr Steiner, ein 74-jähriger Patient, stellt sich in Ihrer Prämedikationsambulanz vor. In zwei Wochen ist eine elektive Hüft-Totalendoprothese (Hüft-TEP) geplant. Er wiegt 92 kg bei 178 cm Körpergröße. Vorerkrankungen: Chronisch stabiles Koronarsyndrom (CCS I) nach Stenting vor 2 Jahren, Diabetes mellitus Typ 2 (HbA1c 7,4%) und arterielle Hypertonie. Medikation: Metformin, Empagliflozin, Ramipril, Bisoprolol und Apixaban (wegen Vorhofflimmern).
Rapid Sequence Induction
Frau Klose, 62 Jahre alt, wird mit seit zwei Tagen bestehenden krampfartigen Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen in die Notaufnahme gebracht. Die klinische und radiologische Diagnostik bestätigt einen mechanischen Ileus bei Briden. Die Patientin ist kurzatmig, hat ein schmerzverzerrtes Gesicht und gibt an, vor zwei Stunden zuletzt eine Suppe gegessen zu haben. Sie soll nun notfallmäßig operiert werden.
Eingeschränkte Mundöffnung / Mallampati IV
Herr Krause (58 J., 105 kg, 175 cm) soll eine laparoskopische Sigmaresektion erhalten. In der Prämedikationsambulanz fällt Ihnen ein kurzer, kräftiger Hals, eine eingeschränkte Mundöffnung (ca. 2,5 cm) und ein fliehendes Kinn auf. Er berichtet von nächtlichem Schnarchen. Die Mallampati-Klassifikation ergibt Grad IV.
Geplante Hüft-OP / Regionalanästhesie
Frau Meier, eine 78-jährige Patientin (ASA II, KHK stabil, COPD Grad II), soll aufgrund einer Schenkelhalsfraktur eine Hüft-Hemiprothese erhalten. Sie entscheiden sich für eine Spinalanästhesie (SPA). Die Patientin sitzt vor Ihnen, der Rücken ist desinfiziert und steril abgedeckt.
Periduralanästhesie (PDA)
Frau Lenz (31 J., Erstgebärende, 39+2 SSW) befindet sich seit 8 Stunden im Kreißsaal. Die Wehen sind mittlerweile sehr schmerzhaft und muttermundswirksam (5 cm Eröffnung). Sie klagt über Erschöpfung und bittet dringend um eine PDA zur Schmerzlinderung. Es liegen keine bekannten Vorerkrankungen vor.
Maligne Hyperthermie (MH)
Lukas B. (22 J., keine Vorerkrankungen) wird wegen einer akuten Appendizitis notfallmäßig operiert. Da er vor 3 Stunden zuletzt gegessen hat, führen Sie eine RSI mit Propofol und Succinylcholin durch. Zur Aufrechterhaltung der Narkose nutzen Sie Sevofluran. Kurz nach Schnittbeginn bemerken Sie einen sprunghaften Anstieg des etCO2 von 38 auf 65 mmHg trotz Steigerung des Minutenvolumens. Gleichzeitig steigt die Herzfrequenz auf 140/min.
Herzrhythmusstörungen
Herr Wagner (45 J., 85 kg) soll eine operative Versorgung einer Trümmerfraktur des Radius erhalten. Sie führen hierfür eine sonographisch gestützte axilläre Plexus-brachialis-Blockade durch. Sie verwenden 30 ml Mepivacain 1%. Während der Injektion der letzten 5 ml klagt der Patient plötzlich über ein seltsames Gefühl im Mund.
Übelkeit
Frau Sommer (34 J., Nichtraucherin, 65 kg) hat gerade eine laparoskopische Cholezystektomie in Allgemeinanästhesie (Propofol, Remifentanil, Rocuronium) hinter sich. Im Aufwachraum klagt sie über starke Übelkeit. Zudem wirkt sie unruhig, atmet flach und kann den Kopf nicht sicher von der Unterlage heben.
Agitiertheit
Herr Müller (72 J., bekanntes Prostatakarzinom) unterzieht sich einer transurethralen Resektion der Prostata (TUR-P) in Spinalanästhesie. Die Operation dauert aufgrund der Größe der Prostata bereits 90 Minuten. Während der Operateur noch spült, klagt der Patient plötzlich über Kopfschmerzen, Übelkeit und wirkt zunehmend unruhig und desorientiert.
Hämorrhagischer Schock
Herr Graf (68 J.) wird mit stärksten Bauch- und Rückenschmerzen sowie einem tastbaren, pulsierenden Tumor im Oberbauch eingeliefert. Er ist kaltschweißig, der Blutdruck liegt bei 75/40 mmHg, Herzfrequenz 125/min. Der V.a. eine gedeckt rupturierte Bauchaortenaneurysma (rAAA) bestätigt sich im Notfall-CT. Er wird sofort in den OP gefahren.
Hypotension
Herr Dr. Bauer (71 J., Z.n. Prostatektomie vor 5 Tagen) wird von der peripheren Station auf Ihre Intensivstation übernommen. Er ist somnolent (GCS 13), die Atemfrequenz liegt bei 24/min, der Blutdruck bei 85/45 mmHg und die Herzfrequenz bei 115/min. Die Körpertemperatur beträgt 39,2°C. Er hat seit heute Morgen keinen Urin mehr gelassen.
Dyspnoe
Herr Fischer (55 J., 180 cm, 90 kg) wurde vor 48 Stunden wegen einer schweren nekrotisierenden Pankreatitis aufgenommen. Trotz adäquater Volumensubstitution und Sepsis-Therapie verschlechtert sich sein respiratorischer Zustand rapide. Er ist tachypnoeisch (AF 35/min) und unter 6L O2-Gabe fällt die Sättigung auf 88%. Im Röntgen-Thorax zeigen sich neu aufgetretene, bilaterale, diffuse Infiltrate.
Anurie
Frau Meyer (68 J., Z.n. großer viszeralchirurgischer OP vor 3 Tagen) wird auf Ihrer ITS zunehmend instabil. Sie benötigt moderate Dosen Noradrenalin. Seit 12 Stunden besteht eine persistierende Oligurie (< 0,3 ml/kg/h). Das aktuelle Serum-Kreatinin ist von präoperativ 0,9 mg/dl auf 2,8 mg/dl angestiegen. In der Auskultation fallen beidseitig feuchte Rasselgeräusche auf.
Agitiertheit
Herr Lehmann (76 J., Z.n. komplexer Aortenklappen-OP vor 2 Tagen) zeigt sich am Morgen der Visite zunehmend unruhig. Er versucht sich die Drainagen zu ziehen, erkennt seine Ehefrau nicht und ist zeitlich desorientiert. In der Nacht habe er laut Pflegepersonal kaum geschlafen und wirkte phasenweise sehr schläfrig, dann plötzlich wieder hochagitiert.
Bradykardie
Herr Kovacs (72 J., bekannte chronische Niereninsuffizienz Stadium IV) wird wegen zunehmender allgemeiner Schwäche und Herzstolpern auf die Intensivstation aufgenommen. Er berichtet, dass er wegen Rückenschmerzen seit drei Tagen vermehrt Ibuprofen eingenommen habe. Seine Dauermedikation umfasst zudem Ramipril und Spironolacton. Im Monitor sehen Sie eine Herzfrequenz von 42/min bei einem Blutdruck von 105/60 mmHg.
Persistierende Beatmungspflicht
Herr Müller-Lüdenscheid (65 J., COPD Gold IV, KHK) wurde vor 10 Tagen wegen einer schweren Pneumonie mit septischem Schock intubiert. Die Infektparameter sind rückläufig, Katecholamine konnten abgesetzt werden. Er befindet sich aktuell im Modus CPAP/ASB (PEEP 8, ASB 12, FiO2 0.35). Sie möchten heute mit der systematischen Entwöhnung (Weaning) beginnen.
Dyspnoe
Herr Berg (75 J., bekannte COPD Gold IV) wird somnolent und kurzatmig von seiner Ehefrau in die Notaufnahme gebracht. Er wirkt exsikkiert, der Blutdruck liegt bei 90/50 mmHg, die Herzfrequenz bei 110/min. Er hat Fieber (38,8°C). Sie nehmen sofort eine arterielle Blutgasanalyse (BGA) ab.
Brustschmerz
Herr König (70 J., Raucher, bekannter Bluthochdruck) ruft den Rettungsdienst, da er seit 30 Minuten unter stärksten, brennenden Schmerzen hinter dem Brustbein leidet, die in den linken Arm ausstrahlen. Er wirkt kaltschweißig und blass. Der Blutdruck liegt bei 155/90 mmHg, die Herzfrequenz bei 95/min, SpO2 94% bei Raumluft.
Dyspnoe
Frau Sommer (68 J.) wird vom Rettungsdienst in die Notaufnahme gebracht. Sie war vor 10 Tagen zur Knie-TEP-Operation im Krankenhaus. Heute Morgen sei sie plötzlich beim Aufstehen synkopiert. Aktuell klagt sie über Luftnot und stechende Schmerzen beim Atmen. Befund: AF 28/min, SpO2 86% (unter 4L O2), HF 125/min, Blutdruck 85/50 mmHg, gestaute Halsvenen.
Dyspnoe
Frau Müller (45 J.) wird während der Gartenarbeit von einer Wespe in den Unterarm gestochen. Innerhalb von 5 Minuten entwickelt sie generalisierten Juckreiz, eine rötliche Schwellung im Gesicht und klagt über zunehmende Luftnot und ein Engegefühl im Hals. Der eintreffende Rettungsdienst misst einen Blutdruck von 80/40 mmHg und eine Herzfrequenz von 130/min. Man hört ein exspiratorisches Giemen.
Schock
Ein ca. 30-jähriger Mann wird nach einem Hochrasanz-Verkehrsunfall (PKW gegen Baum) vom Rettungsdienst unter Voranmeldung in den Schockraum gebracht. Er ist tachykard (HF 135/min), hypoton (RR 80/40 mmHg) und somnolent. Am rechten Oberschenkel zeigt sich eine großflächige, spritzende Blutung aus einer tiefen Wunde. Der Rettungsdienst hat bereits einen Tourniquet angelegt.
Dyspnoe
Herr Weiß (24 J., groß und hager) wird nach einem stumpfen Thoraxraumtrauma (Sturz vom Fahrrad auf den Lenker) in die Notaufnahme gebracht. Er ist hochgradig dyspnoeisch, kaltschweißig und zyanotisch. Sie bemerken gestaute Halsvenen. Bei der Auskultation ist das Atemgeräusch rechts aufgehoben, die Perkussion ergibt dort einen hypersonoren Klopfschall. Der Blutdruck sinkt zusehends auf 70/40 mmHg.
Bewusstlosigkeit
Herr Jäger (52 J.) ist bei Waldarbeiten von einem herabstürzenden Ast am Kopf getroffen worden. Er wurde kurzzeitig bewusstlos aufgefunden, war dann für 10 Minuten ansprechbar, ist aber nun erneut tief eingetrübt. Bei Eintreffen des Notarztes reagiert er nur noch mit ungezielten Abwehrbewegungen auf Schmerzreize, öffnet die Augen nicht und gibt nur unverständliche Laute von sich.
Generalisierter Krampfanfall
Herr Blitz (32 J.) wird vom Rettungsdienst in einer Parkanlage aufgefunden. Er bietet das Bild eines generalisierten tonisch-klonischen Krampfanfalls. Passanten berichten, dass der Anfall bereits seit mindestens 10 Minuten andauere. Der Patient ist zyanotisch, hat Schaum vor dem Mund und reagiert nicht auf Ansprache.
Husten
Sie werden nachts als Notarzt zu der 3-jährigen Lara gerufen. Die Eltern berichten, dass Lara am Abend noch gesund war, aber vor einer Stunde plötzlich mit Atemnot und einem seltsamen, 'bellenden' Husten aufgewacht sei. Bei Eintreffen finden Sie ein unruhiges Kind mit einem hörbaren inspiratorischen Stridor und leichtem Fieber (38,2°C).
Reanimation
Sie werden als Notarzt zu einem 5-jährigen Jungen (Max) gerufen, der leblos im Garten gefunden wurde. Die Eltern haben ihn gerade erst entdeckt. Bei Ihrem Eintreffen liegt Max auf dem Rasen. Er reagiert nicht auf Ansprache oder Schmerzreiz. Eine Atmung ist nicht feststellbar, der Junge wirkt zyanotisch.
Reanimation
Sie werden als Notarzt zu einem 62-jährigen Mann (Herr Schwarz) gerufen, der in einem Einkaufszentrum plötzlich zusammengebrochen ist. Ein Ersthelfer führt bereits eine Herzdruckmassage durch. Bei Eintreffen übernehmen Sie die Führung des Teams. Der Patient ist bewusstlos, atmet nicht und hat keinen tastbaren Puls.
Übelkeit
Herr Weber (62 J.) hat vor 6 Stunden eine ausgedehnte Darmresektion bei Sigmakarzinom erhalten. Er ist auf Normalstation und hat eine i.v. PCA-Pumpe (Piritramid). Bei der Visite des Schmerzdienstes gibt er einen Schmerzwert von NAS 7 (Numerische Analogskala) an. Er wirkt schläfrig, klagt über starken Juckreiz und hat seit der OP noch keinen Urin gelassen.
Neuropathischer Schmerz
Herr Franke (72 J.) stellt sich in Ihrer Schmerzambulanz vor. Er litt vor drei Monaten an einem Herpes Zoster im Bereich der linken Thoraxwand (Th8/9). Die Bläschen sind abgeheilt, doch er klage über persistierende, brennende Schmerzen in diesem Areal. Schon die Berührung durch sein Hemd sei unerträglich. Er schlafe schlecht und nehme aktuell Ibuprofen 400 mg ohne jegliche Wirkung ein.
Akute Atemnot (Dyspnoe) / Todesangst
Frau Müller (78 J.) leidet an einem fortgeschrittenen, metastasierten Bronchialkarzinom. Sie wird zu Hause vom spezialisierten ambulanten Palliativdienst (SAPV) betreut. Ihr Ehemann ruft Sie verzweifelt an: Frau Müller bekomme plötzlich kaum noch Luft, ringe nach Atem und sei extrem panisch. Bei Eintreffen finden Sie eine ausgezehrte Patientin, die hochgradig tachypnoeisch ist und Todesangst zeigt.
Fieber & Infektzeichen
Ein 22-jähriger Patient stellt sich aufgrund seit drei Tagen zunehmender Schmerzen und einer schmerzhaften Schwellung in der Kreuzbeinregion in Ihrer chirurgischen Ambulanz vor. Sitzen sei kaum noch möglich, zudem berichtet er über leichtes Frösteln.
Schwellung
Ein 52-jähriger Patient (BMI 32 kg/m²) stellt sich in Ihrer viszeralchirurgischen Sprechstunde vor. Er berichtet über eine seit etwa sechs Monaten bestehende, langsam an Größe zunehmende Vorwölbung im Bereich des Bauchnabels. Gelegentlich verspüre er ein ziehendes Gefühl, insbesondere beim Heben schwerer Lasten oder beim Stuhlgang.
Schwellung
Eine 58-jährige Patientin stellt sich in Ihrer chirurgischen Sprechstunde vor. Sie berichtet über eine seit etwa sechs Monaten zunehmende Vorwölbung im Bereich einer alten Operationsnarbe in der Oberbauchmitte. Die Vorwölbung trete vor allem beim Heben schwerer Lasten und beim Husten hervor und verursache ein unangenehmes Druckgefühl. Vor drei Jahren erfolgte eine offene Cholezystektomie bei komplizierter Cholezystitis via medianer Oberbauchlaparotomie.
Hautveränderung / Wunde
Ein 32-jähriger Patient stellt sich spätabends in Ihrer unfallchirurgischen Notaufnahme vor. Er wurde vor ca. 3 Stunden beim Spielen vom Schäferhund eines Freundes in die linke Hand gebissen. Er klagt über zunehmende Schmerzen und eine Schwellung am Handrücken.
Abdominalschmerz
Ein 42-jähriger Patient wird nach einem Sturz aus ca. 2 Metern Höhe von der Leiter in Ihre unfallchirurgische Notaufnahme eingeliefert. Er klagt über zunehmende Schmerzen im rechten Oberbauch. Initial ist der Patient wach und orientiert (GCS 15), zeigt jedoch eine auffällige Tachykardie (HF 115/min) und einen grenzwertigen Blutdruck (95/60 mmHg). Auffällig sind zudem rötliche Quaddeln am Stamm.
Kopfschmerz
Ein 82-jähriger Patient wird von seiner Tochter in der Notaufnahme vorgestellt. Sie berichtet, ihr Vater sei seit etwa zwei Wochen 'wie ausgewechselt'. Er wirke vergesslich, klage über dumpfe Kopfschmerzen und habe heute Morgen beim Frühstück die Kaffeetasse mit der rechten Hand nicht mehr sicher halten können. Vor drei Wochen sei er nachts im Bad gestürzt, habe aber laut eigener Aussage nur eine kleine Beule am Kopf gehabt.
Leistenschmerz
Eine 76-jährige Patientin stellt sich in der chirurgischen Notaufnahme vor. Sie klagt über plötzlich aufgetretene, starke Schmerzen in der rechten Leistenregion seit etwa 6 Stunden. Zudem berichtet sie über Übelkeit und einmaliges Erbrechen. Stuhlgang habe sie heute noch nicht gehabt.
Hautveränderung / Wunde
Ein 42-jähriger Patient stellt sich spätabends in der Notaufnahme vor. Er berichtet über eine kleine Bagatellverletzung (Stich durch einen Rosendorn) am Kleinfinger der rechten Hand vor zwei Tagen. Seit heute Morgen kam es zu einer rasant zunehmenden, schmerzhaften Schwellung des Kleinfingers und des gesamten Kleinfingerballens, die nun auch auf den Daumenballen überzugehen scheint.
Kopfschmerz
Ein 61-jähriger Patient wird von seiner Ehefrau in die Notaufnahme gebracht. Er habe vor zwei Stunden einen erstmals aufgetretenen, generalisierten tonisch-klonischen Krampfanfall erlitten. Die Ehefrau berichtet zudem, dass der Patient in den letzten drei Wochen zunehmend 'wesensverändert' gewirkt habe, unter morgendlichen Kopfschmerzen leide und beim Gehen gelegentlich zur linken Seite schwanke.
Kopfschmerz
Eine 52-jährige Patientin wird vom Notarzt in die Notaufnahme gebracht. Sie berichtet über plötzlich aufgetretene, so noch nie erlebte, 'vernichtende' Hinterkopfschmerzen beim Heben einer schweren Kiste. Begleitend traten Übelkeit und einmaliges Erbrechen auf.
Abdominalschmerz
Ein 54-jähriger Patient stellt sich spätabends in Ihrer viszeralchirurgischen Notaufnahme vor. Er klagt über seit sechs Stunden anhaltende, zunehmend stärkere Schmerzen im rechten Oberbauch, die nach einem fettreichen Abendessen begannen. Er berichtet zudem über leichte Übelkeit ohne Erbrechen.
Abdominalschmerz
Ein 66-jähriger Patient stellt sich in Ihrer viszeralchirurgischen Sprechstunde vor. Er berichtet über seit ca. vier Monaten bestehende Unregelmäßigkeiten beim Stuhlgang mit rezidivierenden Blutbeimengungen und einem neu aufgetretenen 'Bleistiftstuhl'. Er fühle sich zudem in letzter Zeit zunehmend abgeschlagen.
Hautveränderung / Wunde
Ein 72-jähriger Patient wird Ihnen von seinem Hausarzt zugewiesen. Er bemerkte vor kurzem eine Gelbfärbung der Skleren und der Haut. Schmerzen habe er keine, jedoch verspüre er seit einigen Wochen Appetitlosigkeit und habe ungewollt 5 kg an Gewicht verloren. Der Urin sei dunkel, der Stuhl eher hell.
Schwellung
Eine 48-jährige Patientin stellt sich bei Ihnen in der viszeralchirurgischen Sprechstunde vor. Sie hat vor drei Wochen beim Eincremen eine schmerzlose, feste Schwellung an der rechten Halsseite bemerkt, die sich beim Schlucken mitbewegt. Die Patientin wirkt klinisch euthyreot und berichtet über keine B-Symptomatik.
Abdominalschmerz
Ein 38-jähriger Patient stellt sich am späten Nachmittag in Ihrer viszeralchirurgischen Ambulanz vor. Er berichtet über seit zwei Tagen zunehmende, stechende Schmerzen im Bereich des Afters, die ihn mittlerweile am Sitzen hindern. Zudem habe er eine schmerzhafte Schwellung bemerkt und fühle sich leicht fiebrig.
Abdominalschmerz
Ein 48-jähriger Patient stellt sich in Ihrer viszeralchirurgischen Sprechstunde vor. Er berichtet über hellrote Blutauflagerungen auf dem Toilettenpapier und gelegentliches Jucken sowie ein Fremdkörpergefühl im Analbereich seit mehreren Monaten. Schmerzen beim Stuhlgang verneint er ausdrücklich.
Abdominalschmerz
Ein 28-jähriger Patient wird nach einem Sturz mit dem Mountainbike vom Rettungsdienst in Ihren Schockraum gebracht. Er sei mit dem Oberbauch auf den Lenker aufgeprallt und klage nun über zunehmende Schmerzen im rechten Oberbauch sowie in der rechten Schulter.